Die ADBeV führte vom 3. bis 5. Juni 2016 in Hamburg ihre 13. Bundestagung und Bundesdelegiertenversammlung unter dem Arbeitstitel: 

„Berufliche Identität und Arbeitszufriedenheit als Grundvoraussetzung für professionelles Handeln in der Bewährungshilfe“ 

durch. 

Vorab die Fachreferate von Herrn Prof. Dr. Bohrhardt und Herrn Ghanem:

Vortrag Prof Bohrhardt

Ghanem_Vortrag

 

60 Jahre ABB

Die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Bewährungshelfer und Bewährungshelferinnen begeht ihr 60 jähriges Gründungsjubiläum

mit ihrer Landestagung vom 2. bis 3. November 2016 in Fürth.

 Die Veranstaltung steht unter dem Motto:

 AuftragBalanceBewegung

 und wird mit der Durchführung verschiedenster Workshops

 „Analyse psychiatrischer Gutachten in der Bewährungshilfe“

 „PSA – Psycholinguistische Sprechaktanalyse“

 “Interkulturelle Kompetenz”

 „Burnout-Prophylaxe“

 „Sinti und Roma“

 “Umgang mit Stalkern“

 untersetzt, zusätzlich wird auch für kulturelle Höhepunkte gesorgt.

ABB Programm                          Anmeldung LandestagungNeu

 

Die ADBeV führt vom 3. bis 5. Juni 2016 in Hamburg die 13. Bundestagung und Bundesdelegiertenversammlung durch. 

Die Tagung findet im Commundo Tagungshotel Hamburg, Oberer Landweg 27, 21033 Hamburg statt. 

In Fortsetzung unserer vorangegangener Tagungen soll die diesjährige Veranstaltung zum weiteren beruflichen Selbstverständnis beitragen und wird deshalb unter dem Arbeitstitel: 

„Berufliche Identität und Arbeitszufriedenheit als Grundvoraussetzung für professionelles Handeln in der Bewährungshilfe“ 

die Delegierten und Gäste zusammenführen. 

Wir wollen versuchen uns über Fachreferate und in Workshops diesen Themenschwerpunkten zuwenden, um zukünftig argumentativ besser für unsere Auffassungen werben zu können. Gleichzeitig soll weiter an Positions- oder Arbeitspapieren und Stellungnahmen gearbeitet werden.

Programm

Delegierte Anmeldeformular

Gäste Anmeldeformular

Tages-Gäste Anmeldeformular

 

 

 

Die LAG Brandenburg führte eine landesweite Befragung im Ergebnis der mehrjährigen Erprobung der risikoorientierten Bewährungshilfe durch und erzielte mit ihrer kritischen Einschätzung eine hohe Zustimmung unter der Kollegenschaft, welche sie legitimiert, sich fachlich und berufspolitisch für eine Abänderung der aktuellen Anforderungen einzusetzen. 

Auch wenn die Umfrage nur ein subjektives Stimmungsbild unter der Brandenburger Kollegenschaft wiederspiegelt, drückt die Umfrage eindeutig die Unzufriedenheit der Kollegenschaft mit dem Prozessverlauf und den erzielten Ergebnissen aus. Bemerkenswert erscheint das mehr als schlechte Ergebnisse der Befragung, welches die Brandenburger Kollegen ihrer Fachaufsicht ausstellen, die für die Durchführung des sogenannten Qualitätsentwicklungsprozesses verantwortlich zeichnete. 

FAZIT: Wo Qualität draufsteht, muss noch lange keine Qualität drin sein! oder Wäre die Fachaufsicht ein Wahlamt, wäre man mit diesem Ergebnis abgewählt!

2016-02-17 Fragebogen und Fazit LAG

2016-04-13 Auszug aus Protokoll Erweiterte Vorstandssitzung

2016-04 Graphische Darstellung Umfrage LAG

 

 

„Der Geschäftsführende Bundesvorstand der ADBeV erklärt mit einem offenen Brief an das Präsidium der DBH und an die  Kollegenschaft den gegenwärtigen Rückzug aus der bisherigen Kooperation zur gemeinsamen Durchführung von Bewährungshelfertagen. Nach Auffassung des Geschäftsführenden Bundesvorstandes der ADBeV, negiert die DBH mit der inhaltlichen und organisatorischen Ausrichtung des 5. Bewährungshelfertages das berufliche Selbstverständnis der überwiegenden Kollegenschaft.“

Offener Brief zur Absage

 

Potsdam, 14.02.2016

 

 

                                                                                                Potsdam, 23.12.2015

Sehr geehrte Kolleginnen, Sehr geehrter Kollegen,

auch dieses Jahr erlaube ich mir, Ihnen im Namen des Geschäftsführenden Bundesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer e. V., dem Berufs- und Fachverband der ambulanten Sozialen Dienste der Justiz und für Resozialisierung, alles Gute, vor allem Gesundheit und Gelassenheit, zum Jahreswechsel und für das neue Jahr für Sie persönlich und Ihre Familienangehörigen zu wünschen. Weiterlesen

 

Holger Gebert war als Bundesvorsitzender der ADBeV am 2. Dezember 2015 zu einer von der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag beantragten Anhörung in den Rechtsausschuss eingeladen. In dieser Anhörung ging es um die zukünftige Ausrichtung der Bewährungshilfe im Land Hessen, da auch dort die Einführung der Risikoorientierten Bewährungshilfe beabsichtigt ist. Die LAG Hessen hatte sich bereits in Ihrer Stellungnahme vom Januar 2014 skeptisch zu diesem Vorhaben geäußert und sich deswegen an Abgeordnete des Landtages und regionale Medien gewandt, um auf ihre Position aufmerksam zu machen. Im Ergebnis fand nun die parlamentarische Anhörung statt, zu welcher neben der ADBeV u. a. auch die LAG Hessen, vertreten durch den Landesvorsitzenden Thomas Stiefel, Herr Prof. Dr. Bohrhardt von der Fachhochschule Coburg, Karl-Christoph Sachs für ver.di, Hartmut Weber für den Verband der Sozialarbeiter in der Niedersächsischen Strafrechtspflege e. V. und Bernd Wagner für die DJG Landesverband Hessen e. V. eingeladen waren.

Anhörung 1 

Die Argumente waren von den Befürwortern und den Gegnern der Risikoorientierten Bewährungshilfe kontrovers und emotional vorgetragen, wobei die Seitenzuordnung der Vortragenden interessanterweise besonders am Grad der ministeriellen materiellen Abhängigkeit erkennbar war. Auf der einen Seite der Vortragenden befanden sich die Vertreter der Wissenschaft, welche mit der Propagierung  des Modells ihr Geld verdienen und Verbändevertreter, welche auf finanzielle Zuschüsse der Ministerien angewiesen sind sowie Kollegen, die mittlerweile in Leitungsfunktionen gelangt sind und die administrative Sichtweise darlegten, was mit Sicherheit nicht unbedankt bleiben dürfte.

Auf der anderen Argumentationsseite befanden sich Vertreter von Organisationen, welche eben nicht in der Abhängigkeit der Administration stehen und ihr Engagement uneigennützig im Ehrenamt erbringen. Ziel dieser Vertreter war es die Abgeordneten des Hessischen Landtages davon zu überzeugen, der unmittelbaren Einführung der Risikoorientierten Bewährungshilfe nicht zu zustimmen und der hessische Kollegenschaft das Mandat zu erteilen, in einem demokratischen Prozess weiter an den neu durch die LAG vorgelegten Standards zu arbeiten.

ADB-Vorstand                                                                        Potsdam, 07.12.2015

Die Stellungnahmen sind hier nachzulesen:

ADBeV Stellungnahme

LAG Stellungnahme

Prof. Bohrhardt Stellungnahme

VDS Stellungnahme

Verdi Stellungnahme

DJG

weitere Stellungnahmen

2015-12-03 Bundesjustizportal Presseerklärung DIE LINKE

 

Liebe Franziska Lingner, Sandra Pohlmann, Constanze Bluhm und Kathlen Müller sowie lieber Matthias Rump, Jochen Vollmer und Patrick Isele

Im Auftrag des Gesamtbundesvorstandes der ADBeV möchte ich Euch zu Eurer Wahl als Vorstand der LAG Soziale Dienste der Justiz Brandenburg e. V. recht herzlich gratulieren.

Ihr habt den schmerzlichen Ausfall Eures langjährigen Vorsitzenden Thomas Valentin zu verkraften, der widererwartend frühzeitig aus dem Leben gerissen wurde und dem posthum durch den Gesamtbundesvorstand auf seiner Vorstandssitzung im Oktober die Ehrenmitgliedschaft ausgesprochen wurde. Der Gesamtbundesvorstand ist zuversichtlich, dass Ihr mit Optimismus und Engagement die Kraft habt, die Arbeit im Sinne von Thomas Valentin fortzusetzen. Die LAG Brandenburg war seit ihrem Bestehen immer ein Motor in der berufspolitischen Auseinandersetzung innerhalb unseres Bundesverbandes und gerne würden wir es begrüßen, wenn dieses von Euch mit neuen und eigenen Akzenten fortgesetzt werden kann. Auf diesem Wege wünschen wir Euch viel Erfolg und danken für Eure Bereitschaft, dafür die Verantwortung zu übernehmen.

Mit kollegialen Grüßen

Holger Gebert

Bundesvorsitzender                      Potsdam, 5. Dezember 2015

 

Liebe Agnes Drees, Dorothea Trilk und Annette Apitzsch sowie lieber Uwe Schulz,

auch wenn inzwischen schon wieder ein paar Tage ins Land gegangen sind, möchte ich im Namen des Gesamtbundesvorstandes der ADBeV recht herzlich für die Bereitschaft Eurer Kandidatur zur Wahl des LAG-Vorstandes in Hamburg danken und Euch zur Wahl gratulieren. Wir sind zuversichtlich, dass es Euch zukünftig wieder gelingen wird, die Hamburger Kollegenschaft zur Mitarbeit in der LAG zu motivieren und eigene Projekte zur Arbeitszufriedenheit und im Interesse der uns anvertrauten Klientinnen und Klienten erfolgreich auf den Weg zu bringen. Wir wünschen Euch dabei Mut, Geduld und Beharrlichkeit. Auf unsere Unterstützung und unserer Solidarität könnt Ihr Euch verlassen.

Mit kollegialen Grüßen

Holger Gebert

Bundesvorsitzender                                                     Potsdam, 29. Oktober 2015

 

Am 16. September 2015 fand in Erfurt die gut besuchte Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Thüringer Bewährungs- und GerichtshelferInnen e. V. statt, zu welcher auch der Bundesvorsitzende der ADBeV, Holger Gebert, als Gast anwesend war.

Der Vorstand der ATBeV konnte gegenüber den Mitgliedern einen überaus positiven Jahresverlauf bilanzieren und konnte dabei den starken Mitgliederzuwachs im letzten Jahr besonders hervorheben. Der Vorstand zeigte sich zuversichtlich, die zukünftigen Anforderungen gestärkt angehen zu können. Zumal der Landesverband zunehmend, als solcher seine Beachtung und Berücksichtigung findet. Positiv dabei hat sich auch das persönliche Zusammentreffen mit dem Justizminister, Dieter Lauinger, ausgewirkt.

Hauptschwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Erarbeitung eines Positionspapieres zur Dienstpostenbewertung, wozu die ATBeV durch des Thüringer Oberlandesgerichtes aufgefordert war. Auch wenn die Notwenigkeit durch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes gegeben zu sein scheint, wurde durch die Thüringer Kollegenschaft dieses dennoch in Frage gestellt und im Ergebnis der kollegialen Diskussion fordert diese nunmehr eine Einheitslaufbahn mit Einstieg in der A 10 und einem automatischer Aufstieg in die A11 nach Berufserfahrung.

2015-09-16 Positionspapier Dienstpostenbewertung

 

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Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft der Thüringer Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer haben sich am 16.04.2015 mit dem Justizminister des Landes Thüringen, Dieter Lauinger (Grüne), getroffen. An dem gemeinsamen Gespräch nahm außerdem Sebastian von Ammon, der Leiter des Büros des Ministers und der Staatssekretärin teil.

In dem einstündigen Gespräch ging es schwerpunktmäßig um die Besonderheiten des Arbeitsbereiches der Sozialen Dienste der Justiz, den unterstellten Klienten, um das Professionsverständnis von Sozialerbeitern in der Justiz, um die Anliegen unseres Berufsverbandes als Interessenvertretung der Kollegenschaft sowie um die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern, insbesondere mit dem Sozialdienst der Justizvollzugsanstalten.

Herr Lauinger war sehr interessiert und hatte viele konkrete Fragen an die Vertreter der LAG, z.B. welche Veränderungen in der Arbeit in den letzten Jahren beobachtet wurden, wo Veränderungsbedarf gesehen wird und wie der Erfolg der Bewährungshilfearbeit einschätzen sei.
Beide Seiten haben vereinbart, im Gespräch zu bleiben und die LAG wurde aufgefordert, erneut vorstellig zu werden, möglichst nicht nur einmal im Jahr.

Auf dem Foto von links nach rechts: Stefan Breternitz, Ute Dörfler, Dieter Lauinger, Annette Schob, Robert Branzk.

Ute Dörfler
Landessprecherin und Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand der ADBeV

 

Fachtagung des Fachverbandes Bewährungshilfe Baden-Württemberg am 22.01.2015 in Mannheim zum Thema: „Bewährungshilfe im Fokus von Wissenschaft und Praxis“
Am 22. Januar 2015 war der Bundesvorsitzende der ADBeV Gast bei der Fachtagung des Fachverbandes der Bewährungshilfe Baden-Württemberg. Dort waren als Referenten Prof. Dr. Dölling mit seinen Ergebnissen zur Evaluation der ambulanten sozialen Dienste der Justiz in Baden-Württemberg, Prof. Dr. Kurze mit seinem Vortrag: „Impulse für die Entwicklung der Bewährungshilfe“ und P. Reiners mit einem Vortrag unter dem Motto: „Wer nicht weiß, wo er herkommt, kann nicht wissen, wo er hin will“ eingeladen.  Weiterlesen